Es fällt manchmal schwer, eine feste Meinung zu verändern. Ich war und bin) von biologischem Landbau überzeugt - auch wegen der angeblichen Pestizid-Belastung. Dank deines Textes denke ich darüber diesen Punkt nun differenzierter.
Bei all der Diskussion, die man meiner Meinung nach über nachhaltigen Konsum zu Recht führen muss, sollte man seinen eigenen Körper nicht vernachlässigen.
Der Artikel wird auf jeden Fall bei mir nachhallen, danke für den Impuls!
Impuls ist genau das, was ich erreichen will. Ich bin kein Experte für Landwirtschaft. Bei gesunder Ernährung kenne ich mich besser aus und da spielt Bio eben keine Rolle.
Ja, die immer wieder spannende Frage: Ist Bio gesünder? Die eine Tomate oder die andere? Dass Bio „keine gesundheitlichen Auswirkungen“ hat, lässt sich leider nicht begründet behaupten: Dazu gibt es keine Studien. Was es gibt, sind Studien zur Qualität von Bio. Mehr Salicylsäure zum Beispiel. Bio ist also Natur-Aspirin, und das wirkt nachweislich vorbeugend gegen zahlreiche Leiden. Oder mehr Resveratrol im Bio-Wein. Das ist die Faktenlage. Womit wir bei der „Planetary Health Diet“ wären, der Diät der Milliardäre: Da ist es leider so, dass sie für die Menschen eher nicht die allerbeste ist. Auch Faktenlage. https://drwatsonfooddetective.substack.com/p/essen-wie-die-milliardare-wollen
Naja, Nina Teicholz schreibt in wissenschaftlichen Zeitschriften wie Lancet, BMJ etc., wird von der New York Times beachtet, aber sowas muss ja nicht jeder lesen oder gar ernst nehmen, wir sind schließlich ein freies Land.
Nina Teichholz ist auf der Gehaltsliste der Beef-Industrie und vertritt absolut unhaltbare Thesen und kann dafür keinerlei seriöse Quellen nennen. Aber als Ausgleich zieht sie seriöse Wissenschaftsgrößen in den Schmutz. Vgl. https://youtu.be/OkqWdY5_2-8?si=6EoEhBFKOKCy1qlt
Nur weil jemand in einer bekannten Publikation schreibt, entbindet Sie das nicht von der Quellenkritik.
Eine ausgewogen und gesunde Ernährung ist die Grundlage für ein gesundes Leben. Wer es sich leisten kann sind Bio Produkte kein Problem.
Verstehe Ihr Problem mit Bio und nachhaltiger Landwirtschaft nicht. Schauen sie sich die Böden an. Man muss nicht studiert haben, das nachhaltige Landwirtschaft das gesündere Produkt liefert.
Wir können nicht nur Tomaten essen. Der Cocktail und die Aufnahme der verschiedenen Mengen ist das Problem. Studien dazu, Fehlanzeige. Es ist unbestritten das ein Produkt bei der Ernte ohne Glyphosat behandelt, gesünder ist.
Natürlich kann man sich auch ohne Bio gesund ernähren. Etwas gegenteiliges habe ich nicht geschrieben. Für viele Verbraucher ist es wichtig, das die Lebensmittel nachhaltig hergestellt werden. Ich habe bisher keine Werbung oder Tests gelesen in der Bio Lebensmittel gesünder dargestellt wurden. Das Bio Lebensmittel weniger belastet sind ist unbestreitbar. Nachhaltige Landwirtschaft hat nicht das Ertragsvolumen einer industriellen Landwirtschaft. Das zeigt sich dann im Preis.
„Gesunde Ernährung sollte kein Privileg sein“. Da geben ich Ihnen recht. Da sind die Bio Käufer die falsche Adresse. Solange die Regierung Milliarden für Kriege ausgibt, wird sich daran aber nichts ändern.
Ihr Job ist wichtig. Es sollten viel mehr von Ihnen die Generationen Fertignahrung beraten. Aber eben solange die Regierung….. Ich belasse es jetzt dabei.
Viel Erfolg und einen angenehmen Abend wünsche ich Ihnen.
Auslöser für diesen Artikel war die Veröffentlichung der Dirty Dozen Liste der EWG. Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendeine Werbung, Influencer*in oder eine Vetreter*in meiner Zunft empfiehlt Bio zu kaufen und bloß immer drauf zu achten. Das führt dazu, dass viele meiner Patientys Angst vor konventionellem Gemüse haben oder verzweifelt sind, weil sie ja alles tun würden aber nichts hilft…
Es ist eben nicht unbestritten. Mein Problem ist, dass Bio verklärt wird und als gesünder dargestellt wird und gleichzeitig Lebensmittel abgewertet werden. Wer es sich leisten kann…genau das ist der Punkt. Gesunde Ernährung darf kein Privileg sein.
Meinung zur Kenntnis genommen. Steiner war Rassist. Mit Landwirtschaft bin ich kein Experte. Mich interessiert was meine Patientys davon haben. Mit Bio erstmal keine Vorteile. Mondphasen sind einfach erfunden. So wie Demeter in zwei Tagen von Steiner „gehellseht“ wurde.
Demeter ist wissenschaftsfeindlich und verarscht die Menschen und zieht ihnen das Geld aus der Tasche.
Ich stimme zu: Ernährung ist mehr als Kalorien und gerade in meinem Arbeitsumfeld bemühe ich mich für jeden Patient die richtige Ernährung zu finden.
Mein Punkt ist ja aber das wir nicht nachweisen können, dass die Qualität von Bio besser ist als die von Konventionell. Auswirkungen auf die Gesundheit auch nicht.
Eine tragfähige Ernährung ist zum Beispiel die Planetary Health Diet.
Demeter ist eine vom Rassisten Rudolf Steiner erfundene Landwirtschaftsweise, die ua. auf esoterischen Ritualen setzt, die ich nur als Schwurbel bezeichnen kann. Mit Wissenschaft und Qualität hat das nichts zu tun.
PS.: da Demeter die Haltung von Tieren vorschreibt, ist deren Gemüse nicht mal vegan.
Es fällt manchmal schwer, eine feste Meinung zu verändern. Ich war und bin) von biologischem Landbau überzeugt - auch wegen der angeblichen Pestizid-Belastung. Dank deines Textes denke ich darüber diesen Punkt nun differenzierter.
Bei all der Diskussion, die man meiner Meinung nach über nachhaltigen Konsum zu Recht führen muss, sollte man seinen eigenen Körper nicht vernachlässigen.
Der Artikel wird auf jeden Fall bei mir nachhallen, danke für den Impuls!
Impuls ist genau das, was ich erreichen will. Ich bin kein Experte für Landwirtschaft. Bei gesunder Ernährung kenne ich mich besser aus und da spielt Bio eben keine Rolle.
Ja, die immer wieder spannende Frage: Ist Bio gesünder? Die eine Tomate oder die andere? Dass Bio „keine gesundheitlichen Auswirkungen“ hat, lässt sich leider nicht begründet behaupten: Dazu gibt es keine Studien. Was es gibt, sind Studien zur Qualität von Bio. Mehr Salicylsäure zum Beispiel. Bio ist also Natur-Aspirin, und das wirkt nachweislich vorbeugend gegen zahlreiche Leiden. Oder mehr Resveratrol im Bio-Wein. Das ist die Faktenlage. Womit wir bei der „Planetary Health Diet“ wären, der Diät der Milliardäre: Da ist es leider so, dass sie für die Menschen eher nicht die allerbeste ist. Auch Faktenlage. https://drwatsonfooddetective.substack.com/p/essen-wie-die-milliardare-wollen
Warum ist die Planetary Health Diet eine der Millionäre? Und seit wann ist Alkohol gesund?
Interessante Themen! Alles Wissenswerte zur Planetary Health Diet der Milliardäre hier: https://drwatsonfooddetective.substack.com/p/essen-wie-die-milliardare-wollen
Und nicht Alkohol ist gesund, sondern Wein, und zwar seit es ihn gibt. Mehr dazu hier: https://food-detektiv.de/aktuelles/newsdetails/wein/?newsid=23
PHD: Jemand der Nina Teichholz als Quelle nennt, kann ich nicht ernst nehmen.
Naja, Nina Teicholz schreibt in wissenschaftlichen Zeitschriften wie Lancet, BMJ etc., wird von der New York Times beachtet, aber sowas muss ja nicht jeder lesen oder gar ernst nehmen, wir sind schließlich ein freies Land.
Nina Teichholz ist auf der Gehaltsliste der Beef-Industrie und vertritt absolut unhaltbare Thesen und kann dafür keinerlei seriöse Quellen nennen. Aber als Ausgleich zieht sie seriöse Wissenschaftsgrößen in den Schmutz. Vgl. https://youtu.be/OkqWdY5_2-8?si=6EoEhBFKOKCy1qlt
Nur weil jemand in einer bekannten Publikation schreibt, entbindet Sie das nicht von der Quellenkritik.
Es gibt keine gesunde Menge Alkohol. Auch keinen Wein.
Ja, da bleibt wieder ein Dissens. Und zwar schon bei der Grammatik.
Den haben sie auch mit allen Fachgesellschaften, Ärzte*innen, der WHO und der EU.
Eine ausgewogen und gesunde Ernährung ist die Grundlage für ein gesundes Leben. Wer es sich leisten kann sind Bio Produkte kein Problem.
Verstehe Ihr Problem mit Bio und nachhaltiger Landwirtschaft nicht. Schauen sie sich die Böden an. Man muss nicht studiert haben, das nachhaltige Landwirtschaft das gesündere Produkt liefert.
Wir können nicht nur Tomaten essen. Der Cocktail und die Aufnahme der verschiedenen Mengen ist das Problem. Studien dazu, Fehlanzeige. Es ist unbestritten das ein Produkt bei der Ernte ohne Glyphosat behandelt, gesünder ist.
Achso und der Artikel heißt „Darum spielt Bio für MICH keine Rolle.“ Für mich als Ernährungstherapeut ist Bio unwichtig.
Natürlich kann man sich auch ohne Bio gesund ernähren. Etwas gegenteiliges habe ich nicht geschrieben. Für viele Verbraucher ist es wichtig, das die Lebensmittel nachhaltig hergestellt werden. Ich habe bisher keine Werbung oder Tests gelesen in der Bio Lebensmittel gesünder dargestellt wurden. Das Bio Lebensmittel weniger belastet sind ist unbestreitbar. Nachhaltige Landwirtschaft hat nicht das Ertragsvolumen einer industriellen Landwirtschaft. Das zeigt sich dann im Preis.
„Gesunde Ernährung sollte kein Privileg sein“. Da geben ich Ihnen recht. Da sind die Bio Käufer die falsche Adresse. Solange die Regierung Milliarden für Kriege ausgibt, wird sich daran aber nichts ändern.
Ihr Job ist wichtig. Es sollten viel mehr von Ihnen die Generationen Fertignahrung beraten. Aber eben solange die Regierung….. Ich belasse es jetzt dabei.
Viel Erfolg und einen angenehmen Abend wünsche ich Ihnen.
Auslöser für diesen Artikel war die Veröffentlichung der Dirty Dozen Liste der EWG. Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendeine Werbung, Influencer*in oder eine Vetreter*in meiner Zunft empfiehlt Bio zu kaufen und bloß immer drauf zu achten. Das führt dazu, dass viele meiner Patientys Angst vor konventionellem Gemüse haben oder verzweifelt sind, weil sie ja alles tun würden aber nichts hilft…
Ihnen auch einen schönen Abend und vielen Dank.
Es ist eben nicht unbestritten. Mein Problem ist, dass Bio verklärt wird und als gesünder dargestellt wird und gleichzeitig Lebensmittel abgewertet werden. Wer es sich leisten kann…genau das ist der Punkt. Gesunde Ernährung darf kein Privileg sein.
Meinung zur Kenntnis genommen. Steiner war Rassist. Mit Landwirtschaft bin ich kein Experte. Mich interessiert was meine Patientys davon haben. Mit Bio erstmal keine Vorteile. Mondphasen sind einfach erfunden. So wie Demeter in zwei Tagen von Steiner „gehellseht“ wurde.
Demeter ist wissenschaftsfeindlich und verarscht die Menschen und zieht ihnen das Geld aus der Tasche.
Ich stimme zu: Ernährung ist mehr als Kalorien und gerade in meinem Arbeitsumfeld bemühe ich mich für jeden Patient die richtige Ernährung zu finden.
Mein Punkt ist ja aber das wir nicht nachweisen können, dass die Qualität von Bio besser ist als die von Konventionell. Auswirkungen auf die Gesundheit auch nicht.
Eine tragfähige Ernährung ist zum Beispiel die Planetary Health Diet.
Demeter ist eine vom Rassisten Rudolf Steiner erfundene Landwirtschaftsweise, die ua. auf esoterischen Ritualen setzt, die ich nur als Schwurbel bezeichnen kann. Mit Wissenschaft und Qualität hat das nichts zu tun.
PS.: da Demeter die Haltung von Tieren vorschreibt, ist deren Gemüse nicht mal vegan.