Pestizide und eine neue Rezepte-Quelle
Europäische Behörde veröffentlicht beruhigenden Bericht und ab jetzt gibt’s bei mir Rezepte auf der Website.
1. Gesundheitsrisiko von Pestiziden in der EU bleibt niedrig
In den letzten Artikeln ging es immer wieder um Pestizide auf Lebensmitteln und welches Risiko von ihnen ausgeht. Einmal ging es um Bio-Lebensmittel und ein anderes Mal um eine Foodwatch-Untersuchung.
Gestern habe ich mal wieder in meinen RSS-Feed geschaut und gut Nachrichten gefunden: die EU genauer die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat neue “Pestizid-Daten” veröffentlicht. Die Daten sind aus 2024 und wurden bereits am 5. Mai 2026 veröffentlicht.
Im neuesten Bericht der EFSA wird – genauso wie in den Jahren zuvor – bestätigt, dass das Risiko für die menschliche Gesundheit durch Pestizidrückstände in Lebensmitteln nach wie vor gering ist.1
Es wurden insgesamt ca. 125.000 Proben von der EFSA direkt oder aus den Mitgliedsstaaten ausgewertet. 1,2 bzw. 1,8 Prozent lagen über den zulässigen Grenzwerten (MLR). Etwas höher lag die Rate bei importierten Waren (3,6%).
Wer genauer Abtauchen möchte, kann sich die Daten auf einer Website als Grafiken reinziehen oder gar das Paper lesen.
Für uns Verbraucher heißt das, wir können unbesorgt Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen. Denn selbst Lebensmittle, die den gesetzlichen Grenzwert überschreiten, sind bei Verzehr nicht unbedingt gesundheitsschädlich.
Wer das genauer wissen will, lese: Foodwatch-Untersuchung.
2. Rezepte auf meiner Website
Ab sofort gibt es auf meiner Website Rezepte. 🎉🥳
Ich habe mich dazu entschieden, weil mich immer wieder Patient*innen danach fragen. In der Beratung bin ich eigentlich ein Freund davon, individuelle Lösungen zu finden und dabei auf die Erfahrung und die gewohnten Gerichte der Patient*innen aufzubauen.
Außerdem finde ich eine Mahlzeit braucht kein Rezept, um als solche zu gelten. Das Tellermodell reicht meiner Meinung nach. Ganz im Sinne:
Zusammenschmeißen fetzt! - Johann Lafer
Dennoch stößt diese Herangehensweise zuweilen an ihre Grenzen. Einige Patient*innen brauchen Ideen und Inspirationen. Gerade beim Einbauen von Hülsenfrüchten und Tofu (“schmeckt nach Pappe” etc.) fehlt es oft an Erfahrung.
Aus dem Kopf dann Gerichte zu nennen, fällt mir oft schwer. Immer wenn ich nach konkreten Rezepten gefragt werde, muss ich passen und auf Rezeptbücher oder das Internet verweisen. Aber da ist die Qualität sagen wir mal sehr unterschiedlich.
Ich habe deshalb schonmal angefangen Rezepte als PDFs zu machen. Aber das ist aufwändig und ich muss die ja dann immer verschicken oder ausdrucken.
Das soll die Rezeptesammlung auf meiner Website jetzt ändern. In Zukunft will ich sagen: “Schauen sie gerne auf meiner Website nach.“
Alle Rezepte sind in der Regel sehr einfach gehalten und bestehen meist aus Zutaten, die man in jedem Supermarkt bekommt oder easy bestellen kann. Ich schreibe auch immer eine kleine Anmerkungen bzw einen Tipp.
Die Bilder mache ich meist selber. Das wird natürlich kein Foodporn aber es wird authentisch😉.
Dinge wie deutsche Klassiker, große Festschmäuse oder gar aufwendige Kuchen oder Torten wird es nicht geben. Die Alltagstauglichkeit und der Bezug zu meiner Beratung steht im Vordergrund.
Gerade gibt es noch nicht allzu viele Rezepte. Ich bemühe mich aber jeden Tag ein neues online zu stellen. In meinen Artikeln (Newslettern) werde ich die neuen dann kurz auflisten.
Abonnieren lohnt sich also ab jetzt doppelt.
Kommentiert gerne, was ihr davon haltet.


